Kevin Pezzoni

Kevin Pezzoni

News Kölner Stadtanzeiger

Tarzan mit festem Gemüt

(...)

Das bruchfeste Gemüt hat er sich in England angeeignet. Fünf Jahre lebte er in der Jugend-Akademie der Blackburn Rovers. „Dort habe ich Charakterstärke gelernt. Wenn du nicht gespielt hast oder verletzt warst, warst du komplett außen vor. Da hat niemand mit dir geredet. Da habe ich gelernt, nicht alles persönlich zu nehmen, mich nicht runtermachen zu lassen.“ Ein weiteres Mitbringsel aus England ist sein tarzanhafter Körperbau. Pezzoni mag die Arbeit im Fitnessstudio. „Für die Zweikampfstärke ist es wichtig, dass man einen guten Oberkörper hat, das habe ich in England gelernt. Ich bin ja auch nicht aufgepumpt wie ein Bodybuilder, und mehr darf es auch nicht werden. Aber ich finde es wichtig, athletisch zu sein.“

Neben dem Training bleibt Pezzoni wenig Gelegenheit, er hat sein Leben ganz dem Profitum gewidmet. Daher lebt er auch in Hürth-Efferen und nicht näher an der Kölner Innenstadt. „Ich will ruhig leben. Mir ist wichtig, dass ich schnell beim Training bin und in der Mittagspause schnell zu Hause. Ich bin nicht so der Partytyp.“

Dabei sei er grundsätzlich gern unter Leuten. Ein bekannter Fußballer zu sein, stört ihn wenig. „Ich habe ja immer davon geträumt, dahin zu kommen, wo ich jetzt bin. Man muss aufpassen, was man macht, das ist bei mir anders als bei anderen Leuten in meinem Alter. Besoffen rumhängen ist da nicht drin. Aber ich trinke sowieso nichts, das macht es für mich leicht.“ Gesunde Ernährung, viel Training - Kevin Pezzoni hat gelernt, Verantwortung für sich zu übernehmen. „Der Körper gibt das einem aber auch zurück. Man regeneriert schneller, ist selten verletzt. Ich will das auf jeden Fall so beibehalten.“ Um auch in Zukunft ein Mann für das A-Team zu sein.

 Zurück zu AKTUELLES ...

Hier geht´s zum 1. FC Köln